eiko_icon zahlreiche Einsätze nach schwerem Unwetter



Einsatzort: 2103 Langenzersdorf
Datum: 17.07.2021
Einsatzbeginn: 20:00 Uhr
Einsatzende: 02:00 Uhr
Einsatzdauer: 6 Std. 0 Min.
Alarmierung über: stiller Alarm
eingesetzte Kräfte :

FF Langenzersdorf
FF Bisamberg
    FF Korneuburg
      Marktgemeinde Langenzersdorf
        Energieversorgungsunternehmen
          MA45 - Wiener Gewässer

            Fahrzeuge : Kommando  Voraus  Pumpe  Tanklöschfahrzeug 1  Tanklöschfahrzeug 3  Versorgungsfahrzeug  Versorgungsfahrzeug 2  Kommando 2  Mehrzweckanhänger  
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            Für den Abend und die Nacht des 17. Juli 2021 wurden schwere Gewitter mit Starkregen, Hagel und Überflutungen vorhergesagt. Diese trafen dann kurz vor 20 Uhr auf das Ortsgebiet von Langenzersdorf. Der erste Notruf hilfsbedürftiger Bürger lies nicht lange auf sich warten – die Bereichsalarmzentrale Stockerau löste um 20 Uhr Gesamtalarm für die Feuerwehr Langenzersdorf aus.
            Mehrere Einsatzszenarien – vorrangig überflutete Keller – wurde parallel abgearbeitet. Zeitgleich löste auch die automatische Brandmeldeanlage im Einlaufbauwerk des Entlastungsgerinnes der MA45 aus. Da es sich hier gerade in der Zeit von Hochwasser um eine äußerst kritische Infrastruktur handelt, wurde hier unverzüglich Nachschau gehalten. Kurz nach eintreffen konnte vom Einsatzleiter der Bereitschaftsdienst der Magistratsabteilung 45 darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass eindringendes Wasser im Kompressorraum einen Brandmelder im Zwischenboden überflutete und somit den Alarm auslöste.
            Im weiteren Verlauf des Abends nahm der Regen stark zu, legte dann eine kurze Pause ein, um dann nochmals auf ein Höchstmaß anzusteigen. Daraus resultierten erneut zahlreiche überflutete Keller, Straßen und Parkplätze. Auch die Zufahrt zur A22 im Industriegebiet Langenzersdorf Süd war im Bereich der Stadtgrenze massiv überflutet, sodass diese komplett gesperrt und abgepumpt werden musste. Da zahlreiche Fahrzeuglenker dennoch versuchten die überflutete Straße zu befahren, kamen einige Fahrzeuge in den Wassermassen zum Erliegen und mussten ebenfalls von der Feuerwehr geborgen werden.
            Die über den Feuerwehrnotruf 122 bei der Alarmzentrale in Stockerau als auch direkt bei der Feuerwehr Langenzersdorf eingehenden Einsätze wurden vom Einsatzleiter angefahren, erkundet und gemäß der jeweiligen Dringlichkeit priorisiert um dann von der Einsatzmannschaft in der entsprechenden Reihenfolge abgearbeitet zu werden. Da die Anzahl der Notrufe im Verlauf des Abends drastisch zunahm, wurde die Feuerwehr Langenzersdorf nochmals mittels Sirene nachalarmiert. Darüber hinaus wurden noch die Kameraden der Feuerwehr Bisamberg zur Unterstützung alarmiert. Die Feuerwehr der Stadt Korneuburg stellte eine Palette gefüllte Sandsäcke zur Verfügung.
            Wir bitten an dieser Stelle auch nochmals um Verständnis, dass wir bei einem Unwetterereignis dieser Größenordnung nicht an allen Orten gleichzeitig helfen können. Ein überfluteter Keller wird hier selbstverständlich vor einem Parkplatz der 10cm unter Wasser steht abgearbeitet.
            Die freiwilligen Helfer waren über 6 Stunden im Dauereinsatz, die Aufräum- und Reinigungsarbeiten wurden am Folgetag fortgesetzt.

             

            Einsatzbilder

             

            Einsatzort


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