Einsatzleiterschulung Busse

Am 6.6.2017 trafen sich die Einsatzleiter der Feuerwehr Langenzersdorf zur monatlichen Schulung. Dieses Mal folgten sie der Einladung, der Firma Wiesenthal Strebersdorf, um das Thema Busse im Straßenverkehr etwas näher zu betrachten. Da im Einsatzgebiet der Feuerwehr Langenzersdorf alle Arten von Personenbeförderungswägen unterwegs sind passte diese Schulung sehr gut in den Jahresplan. Den Kameraden der FFLE sowie der Feuerwehren Korneuburg und Bisamberg wurden durch den Betriebsleiter Herrn Robert Bartonek an den unterschiedlichen Bussen diverse Hebepunkte, Abschleppmöglichkeiten, Notfalleinrichtungen u.v.m nähergebracht.

Wir wollen uns auf diesem Wege nochmals recht herzlich bei der Firma Wiesenthal und Herrn Bartonek für die interessante Schulung und die anschließende Stärkung bedanken.

Technik Tag 2017

Am 29. April 2017 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf wieder eine ganztägige Sonderausbildung zum Thema Technischer Einsatz - Verkehrsunfall. Nach einer Theorieeinheit am Morgen wurden im Stationsbetrieb folgende Szenarien erklärt und einsatzmäßig geübt: Verkehrsunfall mit Seitenaufprall und eingeschlossenen Personen, eingeklemmte Person unter einem PKW, Herstellen der "dritte Türe" sowie schonende und achsengerechte Personenrettung, Rettung aus einem LKW, Verkehrsunfall mit einer gepfählten Person, PKW unter LKW und Umgang mit der elektrischen Säbelsäge als Alternative zu hydraulischen Rettungsgeräten. HBI Wolfgang Niederauer, Kommandant der FF Schwadorf, informierte über Gefahren bei Unfällen mit PKWs mit alternativen Antrieben (Elektro-, Erdgas-, Wasserstoff,- und Hybridfahrzeuge). Die Szenarien die am Vormittag bearbeitet wurden, wurden jeweils mit einem Team des Roten Kreuz Ortstelle Ernstbrunn, Korneuburg und Stockerau geübt. Ziel dieser Zusammenarbeit war es einerseits ein klares Bild von den Aufgaben und Tätigkeiten der jeweils anderen Rettungsorganisation zu bekommen und damit auch die Kommunikation für den Ernstfall zu üben. Eine große Erkenntnis war bspw., dass ein Rettungsantitäter gegenüber einem Feuerwehrmann ein unterschiedliches Verständnis von "schnell" hat. Die schonenden Rettung eines Verunfallten innerhalb von 10 Minuten wird von den Florianis durchaus als "schnell" verstanden und die Erwartungshaltung der Sanitäter und Notärzte hier zB von 3 Minuten ausgehen. Auch am Nachmittag wurde eine der Stationen mit der Mitarbeit einer Notärztin durchgenommen, die besonderes Augenmerk auf den Umgang mit dem Patienten um Fahrzeuginneren legte. 

Der Technik Tag 2017 war wieder eine großartige und sehr lehrreiche Veranstaltung! Die top motivierten Teilnehmer sind nun noch besser gerüstet um zu helfen wo Hilfe benötigt wird. Vielen Dank an unsere Mitglieder und die Mitglieder Rotes Kreuz Bezirksstelle Ernstbrunn-Korneuburg-Stockerau.

 

 

Atemschutzleistungstest

Auf Grund der seit 1.1.2017 neu geltenden Bestimmungen zur Feststellung der Atemschutztauglichkeit, wurde am 24. und 30. April der Atemschutzleistungstest in Form des so genannten „Finnentests“ bei der Feuerwehr Langenzersdorf durchgeführt.

Dieser Test dient der Feststellung der körperlichen Eignung und Leistungsfähigkeit der Atemschutzgeräteträger sowie eine Selbstreflexion der eigenen Fitness anhand vorgegebener Belastungsübungen. Unter schwerem Atemschutz müssen die Teilnehmer Kraft, Ausdauer, Motorik, Koordinationsvermögen unter Beweis stellen.

Neben der gesundheitlichen Eignung ist der positiv absolvierte Leistungstest eine wesentliche Voraussetzung für das Tragen von einem Atemschutzgerät im Einsatz. Bei diesem sogenannten „Finnentest“ handelt sich dabei um einen genormten und wissenschaftlich evaluierten Mindeststandard-Leistungstest für Atemschutzgeräteträger in kompletter persönlicher Schutzausrüstung über die folgenden 5 Stationen:

 

 

  1. Gehen 100m mit 2 Kanistern [Zeitlimit max. 4:00 Minuten]
  2. Stiegen hinauf und hinuntersteigen (etwa 180 Stufen; 90 hinauf; 90 hinunter) [Zeitlimit 3:30 Minuten]
  3. Hämmern (6kg) eines LKW Reifen (47kg) [3m in 2:00 Minuten]
  4. Unterkriechen und Übersteigen von Hindernissen [Zeitlimit 3:00 Minuten]
  5. 15m C-52-Druckschlauch einfach einrollen [Zeitlimit 2:00 Minuten]

ZEITLIMIT insgesamt maximal 14,5 Minuten

34 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Langenzersdorf konnten diesen Test erfolgreich absolvieren.

 

Drehleiterschulung mit der FF Korneuburg

Am 26.4.2017 hatten die Einsatzleiter der Feuerwehr Langenzersdorf die Möglichkeit, gemeinsam mit den Kammeraden aus
Korneuburg einsatztaktische Tätigkeiten mit und über die Drehleiter zu besprechen und ebenfalls zu testen. Nach einer kurzen
Theorieeinheit wurden einige Objekte im Ortsgebiet angefahren um die Aufstellungsmöglichkeiten des Hubrettungsfahrzeuges 
zu testen. Hierbei konnten sehr interessante Erkenntnisse für die Zukunft gezeigt werden.
 
Die Feuerwehr Langenzersdorf bedankt sich recht herzlich bei der Feuerwehr Korneuburg für die Beistellung. 

Technical Rescue Camp Feuerwehr Mooskirchen

Am Wochenende von 22.4. auf 23.4.2017 besuchten 4 Kammeraden der Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf ein Ausbildungscamp in Mooskirchen. Primär ging es um die technische Unfallrettung bzw. technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen. 
In 8 verschiedenen Stationen wurde das Wissen der Feuerwehrmänner aufgefrischt bzw. auch neue Vorgehensweisen geübt. 
Vom PKW in Hauswand, PKW in Traktorpflug, Seitenaufprall, Alternativen zur Hydraulik, große Seitenöffnung bis hin zum richtigen
Heben von Lasten wurden die verschiedensten Szenarien durchgespielt.
 
Ein herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Mooskirchen für die vorbildlich organisierte Veranstaltung.

 

Gesamtübung Busunfall

Bei der heutigen Gesamtübung wurden die Floriani`s zu einem schweren Verkehrsunfall mit Menschenrettung gerufen.

Nach Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich folgendes Bild: Ein PKW in Vollbrand, ein weiterer mit eingeklemmten Personen und ein abgestürzter Schulbus mit eingeschlossenen Kindern. Nach kurzer Lageerkundung durch den Einsatzleiter wurde mit der Personenrettung und der Brandbekämpfung begonnen. Zeitgleich verschaffte man sich bei dem Autobus eine Zugangsöffnung um die bewusstlosen Kinder zu retten. Sehr schnell konnten alle verletzten Personen dem Rettungsdienst übergeben werden. Die beiden PKW`s wurden geborgen und abtransportiert. Der Autobus konnte mittels Hebekissen und Seilwinden bald aufgestellt und ebenfalls abtransportiert werden.

An der Gesamtübung nahmen 43 aktive Mitglieder mit 9 Fahrzeugen sowie 11 Burschen und Mädchen der Feuerwehrjugend teil.

Funkleistungsabzeichen 2017

Nach wochenlanger Vorbereitung fand am Samstag den 04.03.2017 der erste Bewerb des Jahres in Tulln statt. Das NÖ Funkleistungsabzeichen war das begehrte Ziel unserer 6 Kandidaten. Es galt sechs Disziplinen erfolgreich abzuschließen. Bei sechs praxisnahen Disziplinen wie Arbeiten mit dem Digitalfunkgerät, Verfassen und Absetzen von Funkgesprächen, Lotsendienst, Arbeiten in der Einsatzleitung, Einsatzsofortmeldung und Fragen aus dem Funkwesen gilt es so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Mindestens 200 an der Zahl muss man erreichen, um das begehrte Funkleistungsabzeichen in Gold mit nach Hause nehmen zu dürfen. FM Buchta Nadine, FM Julia Mitiszek, FM Philipp Lehner, SB Alexander Waldherr, LM Daniel Gerobl und OBI Florian Rogner, konnten das Bewerbsziel mit Erfolg erreichen

Das Kommando gratuliert unseren erfolgreichen Teilnehmen - besonders hervorzuheben ist die Platzierung von Nadine Buchta: Platz 32. von knapp 500 Teilnehmern!

Ausbildung Brandeinsatz Gruppe 4

Am Sonntag dem 29.01.2017 startete die Gruppe 4 mit der ersten Übung ins neue Ausbildungsjahr.

Bei klirrender Kälte galt es drei Personen aus einem brennenden Gebäude zu retten, den Brand zu bekämpfen, das Schützen von angrenzenden Objekten sowie einen verletzten Hund zu retten.

Hier wurde besonderes Augenmerk auf den Aufbau der Löschleitungen, das Arbeiten im Atemschutztrupp und die Zusammenarbeit in der Gruppe geachtet.

Alle Punkte konnten von den jungen Kammeraden gemeistert werden.

Anschließend wurde die Gruppe auf zwei Stationen aufgeteilt:

Station 1: Aufbau einer Löschleitung / Befehle im Brandeinsatz

Station 2: Gerätekunde HLF 2000

Um für den Ernstfall fit zu sein, ist eine ständige Aus- und Weiterbildung mit unseren Geräten unumgänglich.

An dieser Übung nahmen 16 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf teil.

Gesamtübung Verkehrsunfall und Gärgasunfall

Am 31.1.2017 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf die monatliche Gesamtübung in und vor einem Weinkeller in der Kellergasse. Hintergrund einer Gesamtübung ist es, das in den vorangegangen Ausbildungen erlernte und aufgefrischte Wissen im Zug eines umfangreicheren Übungsszenarios möglichst realitätsnahe einzusetzen und so auch die Koordination mehrerer Einsatzgeschehnisse zu üben. Der Gestalter dieser Einsatzübung hat folgendes Szenario vorbereitet. Bei Arbeiten im Weinkeller verunglückten drei Personen aufgrund von Gärgasen, wenige Minuten später kommt es vor dem Weinkeller zu einem Verkehrsunfall mit einem Fahrzeug. Dieses bleibt am Dach liegen und zwei verletzte Personen sind eingeklemmt. Ein Passant alarmiert die Feuerwehr und gibt notwendige Hinweise beim Eintreffen der Rettungskräfte.

Die Übungsteilnehmer kennen zu diesem Übungseinsatz keine Details und werden mit dem Meldebild: „Gärgas- und Verkehrsunfall in der Kellergasse“ alarmiert. Gemäß Vorgabe des Übungsleiter setzen sich Tank1, Tank3, KDO, Rüst und Versorgungsfahrzeug in Bewegung. 
Als der Einsatzleiter am Übungsort eintrifft wird ihm die Lage durch den alarmierenden Passanten näher erläutert und es wird eine Lageerkundung durchgeführt. Im Anschluss kommt es zu einer Teilung des Einsatzes in die Abschnitte Verkehrsunfall und Gärgasunfall. Während bei dem verunfallten Fahrzeug mit den Sicherungsmaßnahmen begonnen wird, betritt der ausgerüstete Atemschutztrupp den Keller mit dem Auftrag „Rettung von 3 vermissten Personen“. Nach wenigen Minuten wird die erste Person in dem untypisch angeordneten Keller aufgefunden und zum Ausgang des Kellers getragen. Nach Informationen durch Schaulustige die auf eine vermisste Person im Außenbereich des Kellers hindeuteten, ordnete der Einsatzleiter die Personensuche im Garten des Kellers an. Zeitgleich setzen die Freiwilligen Helfer ihre Arbeit am Unfallfahrzeug fort, um einen Zugang zu den verletzten Personen zu schaffen. Rettungskräfte und eine unterstützende Feuerwehr wurden durch den Einsatzleiter angefordert. Nach der Rettung der zweiten Person und der Öffnung einer weiteren Zugangsmöglichkeit in den Keller wurde der dritte Verunfallte aus dem Keller getragen und der Einsatzabschnitt Gärgasunfall abgeschlossen. Die Person im Garten wurde ebenfalls gerettet und die Rettung der eingeklemmten Fahrzeuginsassen wurde mit vollem Engagement vorangetrieben. Schlussendlich wurde eine Seite des Unfallfahrzeugs nahezu vollständig aufgeschnitten und beide Personen konnten schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden.

Bei dieser Einsatzübung konnten sowohl die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr als auch die (vorab schon informierten Anrainer) erkennen, dass der Ausbildungsstand auf einem sehr hohen Niveau ist sowie, dass aufwändig realitätsnahe gestaltete Übungen wie diese dabei helfen für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Ausbildungsprüfung Atemschutz erfolgreich absolviert

Am 16.12.2016 traten 16 Mitglieder der FF Langenzersdorf erfolgreich zur Ausbildungsprüfung Atemschutz an.

Das Ziel der Ausbildungsprüfung Atemschutz ist die Vermittlung und vor allem die Festigung von Standardabläufen bei Atemschutzeinsätzen. Dabei wird vor allem der richtige Umgang mit dem Gerät sowie das Vorgehen bei den praktischen Stationen bewertet.

Jeder der vier Trupps der Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf musste 5 anspruchsvolle Stationen bewältigen:

1. Station - Ausrüsten im Fahrzeug

Bei dieser Station musste unter Aufsicht der Prüfer das Atemschutzgerät für den Einsatz vorbereitet werden und innerhalb einer vorgeben Zeit fehlerfrei angelegt werden.

2. Station  - Personensuche

In einem verrauchten Raum musste eine vermisste Person gefunden und gerettet werden.

3. Station - Löschangriff

Bei der dritten Station musste eine Hindernisbahn mit einem C-Rohr überwunden werden.

4. Station - Geräteversorgung

Hier wurde der richtige Tausch der Flaschen, sowie das richtige Vorbereiten des Gerätes für den nächsten Einsatz durchgeführt.

5. Station - Fragen

Als letztes musste der Gruppenkommandant 15 spezifische Fragen zum Thema Atemschutz beantworten.

 

Nach einer Gesamtprüfungsdauer von ca. 3 Stunden konnte die weiße Fahne gehisst werden.

Gratulation allen Teilnehmer zum begehrten Abzeichen!


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