Funkleistungsabzeichen 2017

Nach wochenlanger Vorbereitung fand am Samstag den 04.03.2017 der erste Bewerb des Jahres in Tulln statt. Das NÖ Funkleistungsabzeichen war das begehrte Ziel unserer 6 Kandidaten. Es galt sechs Disziplinen erfolgreich abzuschließen. Bei sechs praxisnahen Disziplinen wie Arbeiten mit dem Digitalfunkgerät, Verfassen und Absetzen von Funkgesprächen, Lotsendienst, Arbeiten in der Einsatzleitung, Einsatzsofortmeldung und Fragen aus dem Funkwesen gilt es so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Mindestens 200 an der Zahl muss man erreichen, um das begehrte Funkleistungsabzeichen in Gold mit nach Hause nehmen zu dürfen. FM Buchta Nadine, FM Julia Mitiszek, FM Philipp Lehner, SB Alexander Waldherr, LM Daniel Gerobl und OBI Florian Rogner, konnten das Bewerbsziel mit Erfolg erreichen

Das Kommando gratuliert unseren erfolgreichen Teilnehmen - besonders hervorzuheben ist die Platzierung von Nadine Buchta: Platz 32. von knapp 500 Teilnehmern!

Ausbildung Brandeinsatz Gruppe 4

Am Sonntag dem 29.01.2017 startete die Gruppe 4 mit der ersten Übung ins neue Ausbildungsjahr.

Bei klirrender Kälte galt es drei Personen aus einem brennenden Gebäude zu retten, den Brand zu bekämpfen, das Schützen von angrenzenden Objekten sowie einen verletzten Hund zu retten.

Hier wurde besonderes Augenmerk auf den Aufbau der Löschleitungen, das Arbeiten im Atemschutztrupp und die Zusammenarbeit in der Gruppe geachtet.

Alle Punkte konnten von den jungen Kammeraden gemeistert werden.

Anschließend wurde die Gruppe auf zwei Stationen aufgeteilt:

Station 1: Aufbau einer Löschleitung / Befehle im Brandeinsatz

Station 2: Gerätekunde HLF 2000

Um für den Ernstfall fit zu sein, ist eine ständige Aus- und Weiterbildung mit unseren Geräten unumgänglich.

An dieser Übung nahmen 16 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf teil.

Gesamtübung Verkehrsunfall und Gärgasunfall

Am 31.1.2017 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf die monatliche Gesamtübung in und vor einem Weinkeller in der Kellergasse. Hintergrund einer Gesamtübung ist es, das in den vorangegangen Ausbildungen erlernte und aufgefrischte Wissen im Zug eines umfangreicheren Übungsszenarios möglichst realitätsnahe einzusetzen und so auch die Koordination mehrerer Einsatzgeschehnisse zu üben. Der Gestalter dieser Einsatzübung hat folgendes Szenario vorbereitet. Bei Arbeiten im Weinkeller verunglückten drei Personen aufgrund von Gärgasen, wenige Minuten später kommt es vor dem Weinkeller zu einem Verkehrsunfall mit einem Fahrzeug. Dieses bleibt am Dach liegen und zwei verletzte Personen sind eingeklemmt. Ein Passant alarmiert die Feuerwehr und gibt notwendige Hinweise beim Eintreffen der Rettungskräfte.

Die Übungsteilnehmer kennen zu diesem Übungseinsatz keine Details und werden mit dem Meldebild: „Gärgas- und Verkehrsunfall in der Kellergasse“ alarmiert. Gemäß Vorgabe des Übungsleiter setzen sich Tank1, Tank3, KDO, Rüst und Versorgungsfahrzeug in Bewegung. 
Als der Einsatzleiter am Übungsort eintrifft wird ihm die Lage durch den alarmierenden Passanten näher erläutert und es wird eine Lageerkundung durchgeführt. Im Anschluss kommt es zu einer Teilung des Einsatzes in die Abschnitte Verkehrsunfall und Gärgasunfall. Während bei dem verunfallten Fahrzeug mit den Sicherungsmaßnahmen begonnen wird, betritt der ausgerüstete Atemschutztrupp den Keller mit dem Auftrag „Rettung von 3 vermissten Personen“. Nach wenigen Minuten wird die erste Person in dem untypisch angeordneten Keller aufgefunden und zum Ausgang des Kellers getragen. Nach Informationen durch Schaulustige die auf eine vermisste Person im Außenbereich des Kellers hindeuteten, ordnete der Einsatzleiter die Personensuche im Garten des Kellers an. Zeitgleich setzen die Freiwilligen Helfer ihre Arbeit am Unfallfahrzeug fort, um einen Zugang zu den verletzten Personen zu schaffen. Rettungskräfte und eine unterstützende Feuerwehr wurden durch den Einsatzleiter angefordert. Nach der Rettung der zweiten Person und der Öffnung einer weiteren Zugangsmöglichkeit in den Keller wurde der dritte Verunfallte aus dem Keller getragen und der Einsatzabschnitt Gärgasunfall abgeschlossen. Die Person im Garten wurde ebenfalls gerettet und die Rettung der eingeklemmten Fahrzeuginsassen wurde mit vollem Engagement vorangetrieben. Schlussendlich wurde eine Seite des Unfallfahrzeugs nahezu vollständig aufgeschnitten und beide Personen konnten schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden.

Bei dieser Einsatzübung konnten sowohl die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr als auch die (vorab schon informierten Anrainer) erkennen, dass der Ausbildungsstand auf einem sehr hohen Niveau ist sowie, dass aufwändig realitätsnahe gestaltete Übungen wie diese dabei helfen für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Ausbildungsprüfung Atemschutz erfolgreich absolviert

Am 16.12.2016 traten 16 Mitglieder der FF Langenzersdorf erfolgreich zur Ausbildungsprüfung Atemschutz an.

Das Ziel der Ausbildungsprüfung Atemschutz ist die Vermittlung und vor allem die Festigung von Standardabläufen bei Atemschutzeinsätzen. Dabei wird vor allem der richtige Umgang mit dem Gerät sowie das Vorgehen bei den praktischen Stationen bewertet.

Jeder der vier Trupps der Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf musste 5 anspruchsvolle Stationen bewältigen:

1. Station - Ausrüsten im Fahrzeug

Bei dieser Station musste unter Aufsicht der Prüfer das Atemschutzgerät für den Einsatz vorbereitet werden und innerhalb einer vorgeben Zeit fehlerfrei angelegt werden.

2. Station  - Personensuche

In einem verrauchten Raum musste eine vermisste Person gefunden und gerettet werden.

3. Station - Löschangriff

Bei der dritten Station musste eine Hindernisbahn mit einem C-Rohr überwunden werden.

4. Station - Geräteversorgung

Hier wurde der richtige Tausch der Flaschen, sowie das richtige Vorbereiten des Gerätes für den nächsten Einsatz durchgeführt.

5. Station - Fragen

Als letztes musste der Gruppenkommandant 15 spezifische Fragen zum Thema Atemschutz beantworten.

 

Nach einer Gesamtprüfungsdauer von ca. 3 Stunden konnte die weiße Fahne gehisst werden.

Gratulation allen Teilnehmer zum begehrten Abzeichen!

Räumungsübung Behindertenhilfe Korneuburg

Am 15.12.2016 fand im Wohnhaus Langenzersdorf der Behindertenhilfe des Bezirkes Korneuburg eine gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Langenzersdorf statt.

Die 24 Anvertrauten konnten dabei die Feuerwehrmitglieder sowie die Gerätschaften der freiwilligen Helfer besser kennenlernen. Außerdem wurden den Bewohnern auch ein voll ausgerüsteter Atemschutzträger präsentiert und die Maßnahmen dargestellt, wenn es zu einer Räumung des Gebäudes kommen sollte und wie sich die Anvertrauten richtig verhalten sollen. 

Die anwesenden Einsatzleiter der Feuerwehr Langenzersdorf konnten anschließend eine Begehung des Objektes durchführen, um im möglichen Alarmfall die Örtlichkeit besser zu kennen.

Einsatzübung bei der SB-Tankstelle

Auf Anfrage der Betreibergesellschaft der örtlichen Selbstbedienungstankstelle, wurde am 9.12.2016 um 13:26 zu einer Einsatzübung im Langenzersdorfer Ortsgebiet alarmiert. Da es im Interesse des Tankstellenbetreibers lag, die Abläufe für außergewöhnliche Ereignisse an deren Infrastrukutr zu testen, wurde gemeinsam mit dem Ausbildner der Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf folgendes Übungsszanrio entwickelt: Beim Betanken eines Fahrzeugs kommt es zur Rauchentwicklung im Fahrzeug, der Fahrer flüchtet und aus dem Fahrzeug tritt Treibsstoff aus. Aufgrund der Rauchentwicklung kommt es bei der Ausfahrt der Tankstelle zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeug auf der Seite zu liegen kommt und ein Insaße verletzt eingeklemmt ist. Die Leitwarte des Tankstellenbetreibers reagierte wie vorgesehen: Nachdem die Rauchentwicklung auf den Überwachungsbildschirmen erkannt wurde, wurde die komplette Anlage aus der Ferne deaktiviert und umgehend der Feuerwehrnotruf verständigt. Mit der Alarmierung der Freiwilligen Helfer setzten sich für diese die üblichen Abläufe in Gang, innerhalb weniger Minuten verließen die ersten Fahrzeuge das Feuerwehrhaus in Richtung Tankstelle. 
Dort angekommen erkundete der Einsatzleiter die Lage und instruierte die nachfolgenden Kräfte. Nachdem das Schadensbild vollständig bekannt war wurde der Einsatz in die Abschnitte "Fahrzeugbrand" und "Verkehrsunfall" aufgeteilt. Gegen den simulierten Fahrzeugbrand gingen die Florianis unter Atemschutz mit einem Mittelschaumrohr vor und konnten diesen rasch erfolgreich bekämpfen.
Die Menschenrettung aus dem Fahrzeug nahm hingegen etwas mehr Zeit in Anspruch. Nachdem ein Zugang zum Verletzen geschaffen wurde, stabilisierte ein innerer Retter den Eingeklemmten, während die übrige Mannschaft das Fahrzeug kippte und so die Rettung ermöglichte. In weiterer Folge wurde mit dem hydraulischen Rettungssatz eine seitliche Öffnung geschaffen durch die der Verletzte schlussendlich aus dem Fahrzeug gehoben werden konnte. 

Bei dieser umfänglichen Einsatzübung konnten sowohl die Meldekette als auch die Abarbeitung des Einsatzszenarios sehr realitätsnahe geübt werden. 34 Mitglieder waren mit großem Engagement bei der Sache. 

Gesamtübung Brandeinsatz

Am 22.11.2016 fand die monatliche Gesamtübung der Feuerwehr Langenzersdorf statt. Hierbei gab es zwei Szenarien abzuarbeiten. Beim Ersten musste einer Wasserversorgung mittels Tragkraftspritze hergestellt werden und ein Waldbrand mittels Wasserwerfer und einem B- Rohr bekämpft werden. Das zweite Szenario befasste sich mit einem brennenden Treibstofflager welches mittels einem Schaumrohr zu bekämpfen war. Anschließend wurden die Mannschaften getauscht und die beiden Einsätze nochmals abgearbeitet.

 

 

Atemschutzkurs

Am 12. und 13. November fand wieder ein Atemschutzkurs in der Feuerwehrzentrale Stockerau statt. Ziel dieses Kurses war es die Atemschutzanwärter auf die kommenden Einsätze vorzubereiten. Neben dem richtigen Absuchen eines verrauchten Raumes wurde auch besonderes Augenmerk auf das sichere Vorgehen unter Atemschutz und das richtige Öffnen einer Tür zu einem Brandraum gelegt. Weiters wurden die Kameraden im ordnungsgemäßen Arbeiten als Trupp geschult und mit der Technik der Atemschutzgeräte vertraut gemacht!

Von der Feuerwehr Langenzersdorf konnten Johann BULAND, Heinrich PITTERMANN, Alexander NIKOLAUS, Wolfgang LAUTERBACH und Mike JANDA die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erfolgreich absolvieren!

 

Atemschutz Heißausbildung Stufe 5

Am Samstag dem 29.10.2016 haben 8 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf die eintägige Atemschutzausbildung Stufe 5 in Stockerau mit der Firma FeuReX erfolgreich absolviert. Zu Beginn wurden im Lehrsaal die theoretischen Grundlagen sowie die Aufgaben des Strahlrohrführers wiederholt. Im Anschluss übten die Teilnehmer, am Vorplatz des Stockerauer Feuerwehrhauses, das richtige Vorgehen mit dem Strahlrohr. Nach der Mittagspause wurde der Lehrgang bei den feststoffbefeuerten Containern am Übungsgelände der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau fortgesetzt. Zur Absolvierung der Heißausbildung wurde die Mannschaft aus Langenzersdorf in drei Atemschutztrupps eingeteilt.

1.Durchgang:

  • Wärmegewöhnung mit Hindernisparcours bei etwa 80-120°C
  • Personensuche in einem verrauchten Wohnzimmer
  • Einmarsch in den befeuerten Container und Lösch-Demonstration durch den Ausbildner (etwa 200°C bei Türschnallenhöhe, bis zu 600-700°C an der Decke)

2.Durchgang:

Selbstständiger Einmarsch in den befeuerten Container und richtiges Vorgehens bei einem Löschangriff. Hier hatte jedes Truppmitglied die Möglichkeit die verschiedenen Aufgaben bei der Türöffnung, Brandbekämpfung sowie beim Rückzug zu übernehmen. Die Übungsteilnehmer konnten die Unterschiede von falschem und richtigem Aufbringen von Löschwasser auf den Brandherd erfahren. Die Wirkung von zuviel Wasser und dem dadurch entstehenden Wasserdampf zeigte den Teilnehmer wie wichtig das dosierte Vorgehen ist. 

Für die teilnehmenden Langenzersdorfer Atemschutzträger war diese Heißausbildung ein weiterer wichtiger Schritt der praxisnahen Fortbildung in der Feuerwehr, um für den Ernstfall richtig und sicher handeln zu können. 

Gruppe 3 - ATS Ausbildung

Am Am 23.10.2016 fand die monatliche Gruppenübung der Gruppe 3 statt. Ausbildungsschwerpunkt lag im richtigen Umgang beim ATS - Einsatz.

Die Ausbildung wurde im Stationsbetrieb abgehalten:

1. Station

Bei der 1. Station wurde das richtige Vorgehen bei einem Kellerbrand vermittelt. Hauptaugenmerk lag beim richtigen Schlauchmanagement.

2. Station

Bei der 2. Station wurde das grundlegende Vorgehen im ATS-Einsatz wiederholt. Weiter wurde der Umgang mit dem Strahlrohr trainiert sowie die richtige Türöffnung wiederholt.


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