Einsatzübung bei der SB-Tankstelle

Auf Anfrage der Betreibergesellschaft der örtlichen Selbstbedienungstankstelle, wurde am 9.12.2016 um 13:26 zu einer Einsatzübung im Langenzersdorfer Ortsgebiet alarmiert. Da es im Interesse des Tankstellenbetreibers lag, die Abläufe für außergewöhnliche Ereignisse an deren Infrastrukutr zu testen, wurde gemeinsam mit dem Ausbildner der Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf folgendes Übungsszanrio entwickelt: Beim Betanken eines Fahrzeugs kommt es zur Rauchentwicklung im Fahrzeug, der Fahrer flüchtet und aus dem Fahrzeug tritt Treibsstoff aus. Aufgrund der Rauchentwicklung kommt es bei der Ausfahrt der Tankstelle zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeug auf der Seite zu liegen kommt und ein Insaße verletzt eingeklemmt ist. Die Leitwarte des Tankstellenbetreibers reagierte wie vorgesehen: Nachdem die Rauchentwicklung auf den Überwachungsbildschirmen erkannt wurde, wurde die komplette Anlage aus der Ferne deaktiviert und umgehend der Feuerwehrnotruf verständigt. Mit der Alarmierung der Freiwilligen Helfer setzten sich für diese die üblichen Abläufe in Gang, innerhalb weniger Minuten verließen die ersten Fahrzeuge das Feuerwehrhaus in Richtung Tankstelle. 
Dort angekommen erkundete der Einsatzleiter die Lage und instruierte die nachfolgenden Kräfte. Nachdem das Schadensbild vollständig bekannt war wurde der Einsatz in die Abschnitte "Fahrzeugbrand" und "Verkehrsunfall" aufgeteilt. Gegen den simulierten Fahrzeugbrand gingen die Florianis unter Atemschutz mit einem Mittelschaumrohr vor und konnten diesen rasch erfolgreich bekämpfen.
Die Menschenrettung aus dem Fahrzeug nahm hingegen etwas mehr Zeit in Anspruch. Nachdem ein Zugang zum Verletzen geschaffen wurde, stabilisierte ein innerer Retter den Eingeklemmten, während die übrige Mannschaft das Fahrzeug kippte und so die Rettung ermöglichte. In weiterer Folge wurde mit dem hydraulischen Rettungssatz eine seitliche Öffnung geschaffen durch die der Verletzte schlussendlich aus dem Fahrzeug gehoben werden konnte. 

Bei dieser umfänglichen Einsatzübung konnten sowohl die Meldekette als auch die Abarbeitung des Einsatzszenarios sehr realitätsnahe geübt werden. 34 Mitglieder waren mit großem Engagement bei der Sache. 

Gesamtübung Brandeinsatz

Am 22.11.2016 fand die monatliche Gesamtübung der Feuerwehr Langenzersdorf statt. Hierbei gab es zwei Szenarien abzuarbeiten. Beim Ersten musste einer Wasserversorgung mittels Tragkraftspritze hergestellt werden und ein Waldbrand mittels Wasserwerfer und einem B- Rohr bekämpft werden. Das zweite Szenario befasste sich mit einem brennenden Treibstofflager welches mittels einem Schaumrohr zu bekämpfen war. Anschließend wurden die Mannschaften getauscht und die beiden Einsätze nochmals abgearbeitet.

 

 

Atemschutzkurs

Am 12. und 13. November fand wieder ein Atemschutzkurs in der Feuerwehrzentrale Stockerau statt. Ziel dieses Kurses war es die Atemschutzanwärter auf die kommenden Einsätze vorzubereiten. Neben dem richtigen Absuchen eines verrauchten Raumes wurde auch besonderes Augenmerk auf das sichere Vorgehen unter Atemschutz und das richtige Öffnen einer Tür zu einem Brandraum gelegt. Weiters wurden die Kameraden im ordnungsgemäßen Arbeiten als Trupp geschult und mit der Technik der Atemschutzgeräte vertraut gemacht!

Von der Feuerwehr Langenzersdorf konnten Johann BULAND, Heinrich PITTERMANN, Alexander NIKOLAUS, Wolfgang LAUTERBACH und Mike JANDA die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erfolgreich absolvieren!

 

Atemschutz Heißausbildung Stufe 5

Am Samstag dem 29.10.2016 haben 8 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf die eintägige Atemschutzausbildung Stufe 5 in Stockerau mit der Firma FeuReX erfolgreich absolviert. Zu Beginn wurden im Lehrsaal die theoretischen Grundlagen sowie die Aufgaben des Strahlrohrführers wiederholt. Im Anschluss übten die Teilnehmer, am Vorplatz des Stockerauer Feuerwehrhauses, das richtige Vorgehen mit dem Strahlrohr. Nach der Mittagspause wurde der Lehrgang bei den feststoffbefeuerten Containern am Übungsgelände der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau fortgesetzt. Zur Absolvierung der Heißausbildung wurde die Mannschaft aus Langenzersdorf in drei Atemschutztrupps eingeteilt.

1.Durchgang:

  • Wärmegewöhnung mit Hindernisparcours bei etwa 80-120°C
  • Personensuche in einem verrauchten Wohnzimmer
  • Einmarsch in den befeuerten Container und Lösch-Demonstration durch den Ausbildner (etwa 200°C bei Türschnallenhöhe, bis zu 600-700°C an der Decke)

2.Durchgang:

Selbstständiger Einmarsch in den befeuerten Container und richtiges Vorgehens bei einem Löschangriff. Hier hatte jedes Truppmitglied die Möglichkeit die verschiedenen Aufgaben bei der Türöffnung, Brandbekämpfung sowie beim Rückzug zu übernehmen. Die Übungsteilnehmer konnten die Unterschiede von falschem und richtigem Aufbringen von Löschwasser auf den Brandherd erfahren. Die Wirkung von zuviel Wasser und dem dadurch entstehenden Wasserdampf zeigte den Teilnehmer wie wichtig das dosierte Vorgehen ist. 

Für die teilnehmenden Langenzersdorfer Atemschutzträger war diese Heißausbildung ein weiterer wichtiger Schritt der praxisnahen Fortbildung in der Feuerwehr, um für den Ernstfall richtig und sicher handeln zu können. 

Gruppe 3 - ATS Ausbildung

Am Am 23.10.2016 fand die monatliche Gruppenübung der Gruppe 3 statt. Ausbildungsschwerpunkt lag im richtigen Umgang beim ATS - Einsatz.

Die Ausbildung wurde im Stationsbetrieb abgehalten:

1. Station

Bei der 1. Station wurde das richtige Vorgehen bei einem Kellerbrand vermittelt. Hauptaugenmerk lag beim richtigen Schlauchmanagement.

2. Station

Bei der 2. Station wurde das grundlegende Vorgehen im ATS-Einsatz wiederholt. Weiter wurde der Umgang mit dem Strahlrohr trainiert sowie die richtige Türöffnung wiederholt.

Bootsmannausbildung WD45

Auch heuer absolvierte eine Gruppe der Feuerwehr Langenzersdorf die Bootsmannausbildung erfolgreich. Ziel dieser Ausbildung ist es, den Einsatzkräften den sicheren Umgang mit den Feuerwehrbooten der Feuerwehr Langenzersdorf beizubringen. Dabei werden die richtigen Handgriffe an "Board" erläutert und weitere Spezialfälle z.B.: Wie wird ein defektes Boot sicher in den nächsten Hafen gebracht?

Außerdem wurde aufgrund der vergangenen Badeunfälle auf der Donau im Einsatzgebiet der Feuerwehr Langenzersdorf die Rettung von treibenden Personen im Wasser geübt und die Handgriffe perfektioniert. Abschließend wurde die richtige Versorgung der Gerätschaften gelehrt.

Der Bezirkssachbearbeiter Wasserdienst sowie die Feuerwehr Langenzersdorf bedankt sich beim gesamten Ausbildungsteam und gratuliert allen Teilnehmern zur positiven Ausbildung Bootsmann.

Gesamtübung - Massenkarambolage

Am 16.10.2016 fand die monatliche Gesamtübung der Feuerwehr Langenzersdorf statt. Übungsannahme war eine Massenkarambolage auf der Autobahn mit mehreren Fahrzeugen und verletzten Personen. Am Einsatzort angekommen wurde die Massenkarambolage in drei Einsatzabschnitte aufgeteilt und diese Abschnittsleitern zugewiesen. In den Unfall waren 4 PKW und zwei LKW mit  7 eingeklemmten bzw. eingeschlossenen Personen verwickelt. 

Die Einsatzabschnitte im Detail:

-Einsatzabschnitt 1: Ein PKW ist auf das Heck eines LKW aufgefahren und die Ladeboardwand hatte sich dabei in die Windschutzscheibe des PKW gebohrt, 2 eingeschlossene Personen im PKW

-Einsatzabschnitt 2: Ein PKW ist auf das Heck eines LKW aufgefahren und ist aufgrund der Geschwindigkeit unter diesem stecken geblieben, 1 eingeklemmte Person im PKW und zwei verletzte Personen im LKW

-Einsatzabschnitt 3: Zwei PKW sind frontal aufeinander gestoßen, dabei wurde der eine PKW auf den anderen versetzt, 1 verletzte Person im PKW und 1 eingeklemmte Person zwischen den PKW's

 

Die Einsatzabschnitte wurden effizient abgearbeitet und schon nach kurzer Zeit konnten die ersten Personen aus ihren Zwangslagen befreit werden. Nach dem Verladen der Übungs PKW's und LKW's und dem Herstellen der Einsatzbereitschaft war die Gesamtübung für Oktober um 10:45 Uhr abgeschlossen.

 

 

Retter Messe Wels

Am 30.09.2016 besuchten 5 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf die Retter Messe in Wels. Die Ausstellung befasst sich mit den Themen Feuerwehr, Brandschutz, Katastrophenschutz, Notfallmedizin und viele Weitere. Derartige Fachtagungen bzw. Ausstellungen sind ein wichtiger Bestandteil, um bei den stets neu entwickelten Technologien „am Ball zu bleiben“ und laufende Innovationen in den Ausbildungs- und Einsatzalltag einzubinden.

Durch die ständige Weiterentwicklung der Gerätschaften sowie Einsatztechniken wird nicht nur die Effizienz bei Einsätzen erhöht, sondern auch die Sicherheit der freiwilligen Helfer gesteigert.

Gruppe 2 - Abschließende Einsatzübung zum Thema Branddienst

Am Sonntag, 11.09.2016 wurde das Thema Branddienst mit einer entsprechenden Einsatzübung der Ausbildungsgruppe 2 abgeschlossen.

Die Situation stellte sich wie folgt dar:

Während Flämmarbeiten auf einem Dach sind durch herabfallende Glut zwei Holzstapel in Brand geraten. Eine Person konnte verletzungsbedingt nicht mehr selbstständig herabsteigen und musste auf dem Dach verbleiben. Weiters erhärtete sich ein Brandverdacht aufgrund einer schwachen Rauchentwicklung im hinteren Dachstuhlbereich des Gebäudes.

Nach interner Alarmierung trafen innerhalb weniger Minuten ein Tanklöschfahrzeug und das Rüstfahrzeug am Übungsgelände ein. Im Anschluss wurde die Erkundung der Lage vom Einsatzleiter durchgeführt und die Mannschaft entsprechend eingeteilt. 

Die brennenden Holzstapel konnten innerhalb kürzester Zeit mit Verwendung von schwerem Atemschutz unter Kontrolle gebracht und vollends abgelöscht werden.Dadurch war nun der Weg zum Gebäude für die bevorstehende Menschenrettung und der Brandbekämpfung im hinteren Dachstuhlbereich frei. 

Nach Aufstellen und sichern der 3-teiligen Schiebeleiter, Aufziehen einer Schlauchleitung und der Schleifkorbtrage wurde die verletzte Person rasch vom Dach gerettet und parallel unter schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung im hinteren Dachstuhlbereich erfolgreich durchgeführt.

 

Das Übungsziel wurde durch das tolle Engagement und aktiver Mitarbeit aller Teilnehmer erreicht und die Tätigkeiten im Rahmen einer kurzen Besprechung abschließend erörtert.

An dem Ausbildungstermin nahmen 14 Mitglieder teil.
 

  

 

Am Sonntag, 11
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9.2016 wurde das Thema Branddienst mit einer entsprechenden Einsatzübung der
Ausbildungsgruppe 2 abgeschlossen.
Die Situation stellte sich wie folgt dar:
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durchgeführt und die Mannschaft entsprechend eingeteilt.
Die brennenden Holzstapel konnten innerhalb kürzester Zeit mit Verwendung von
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Atemschutz unter Kontrolle gebracht und vollends abgelöscht werden.
Dadurch war nun der Weg zum Gebäude für die bevorstehende Menschenrettung und
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Nach Aufstellen und sichern der 3-teiligen Schiebeleiter, Aufziehen einer Schlau
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Schleifkorbtrage wurde die verletzte Person rasch vom Dach gerettet und parallel
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durchgeführt.
Das Übungsziel wurde durch das tolle Engagement und aktiver Mitarbeit aller
Teilnehmer erreicht
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An dem Ausbildungstermin nahmen 14 Mitglieder teil.

Umfangreiches Schadenszenario bei der Gesamtübung

Am 18.9.2016 stand die monatliche Gesamtübung für die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf am Übungsplan. Es fanden sich 49 Aktive und 10 Mitglieder der Feuerwehrjugend bei der Feuerwehr ein.

Nach dem Antreten und kurzer Einweisung durch den Übungsleiter wurden die Florianis zu einem Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen ins Wärmekraftwerk alarmiert.

Wenige Sekunden später rückten auf Grund der hohen Teilnehmerzahl alle 10 Fahrzeuge zu der Unfallstelle aus. Dort angekommen wurde die Lage vorerst durch den Einsatzleiter erkundet und folgendes festgestellt:

  1. Szenario: Ein Verkehrsunfall mit offensichtlich 2 verletzen und eingeklemmten Personen
  2. Szenario: Ein Linienbus und ein Tankwagen waren in einem Auffahrunfall verwickelt und es traten erhebliche Mengen Treibstoff aus dem Tankwagen aus. Gleichzeitig waren in dem Bus 11 Verletzte Personen welche teilweise gehunfähig waren.

Durch den Einsatzleiter wurde der Einsatz in 2 Abschnitte geteilt und an die jeweiligen Zugskommandanten übergeben. Mit dem ebenfalls eingetroffenen Einsatzleiter des Rettungsdienstes wurde dann die weitere Vorgehensweise abgesprochen und durchgeführt.

Nach ca. 30 Minuten waren die Szenarien abgearbeitet und es wurde in einer kurzen gemeinsamen Nachbesprechung die Erfahrungen ausgetauscht.

Die Einsatzübung wurde in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz durchgeführt um dabei auch die Abstimmung und Zusammenarbeit beider Hilfsorganisationen zu üben. Sowohl Übungsleiter als auch Beobachter beider Organisationen konnten feststellen, dass bei der Übung gut koordiniert zusammengearbeitet wurde.

Die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf bedankt sich sowohl bei den Mitgliedern des Roten Kreuzes (1 Notarzt, 7 Sanitäter und 4 Beobachter) als auch bei den 12 geschminkten Lagestatisten (10 davon aus der eigenen Feuerwehrjugend). 

 


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