Umfangreiches Schadenszenario bei der Gesamtübung

Am 18.9.2016 stand die monatliche Gesamtübung für die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf am Übungsplan. Es fanden sich 49 Aktive und 10 Mitglieder der Feuerwehrjugend bei der Feuerwehr ein.

Nach dem Antreten und kurzer Einweisung durch den Übungsleiter wurden die Florianis zu einem Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen ins Wärmekraftwerk alarmiert.

Wenige Sekunden später rückten auf Grund der hohen Teilnehmerzahl alle 10 Fahrzeuge zu der Unfallstelle aus. Dort angekommen wurde die Lage vorerst durch den Einsatzleiter erkundet und folgendes festgestellt:

  1. Szenario: Ein Verkehrsunfall mit offensichtlich 2 verletzen und eingeklemmten Personen
  2. Szenario: Ein Linienbus und ein Tankwagen waren in einem Auffahrunfall verwickelt und es traten erhebliche Mengen Treibstoff aus dem Tankwagen aus. Gleichzeitig waren in dem Bus 11 Verletzte Personen welche teilweise gehunfähig waren.

Durch den Einsatzleiter wurde der Einsatz in 2 Abschnitte geteilt und an die jeweiligen Zugskommandanten übergeben. Mit dem ebenfalls eingetroffenen Einsatzleiter des Rettungsdienstes wurde dann die weitere Vorgehensweise abgesprochen und durchgeführt.

Nach ca. 30 Minuten waren die Szenarien abgearbeitet und es wurde in einer kurzen gemeinsamen Nachbesprechung die Erfahrungen ausgetauscht.

Die Einsatzübung wurde in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz durchgeführt um dabei auch die Abstimmung und Zusammenarbeit beider Hilfsorganisationen zu üben. Sowohl Übungsleiter als auch Beobachter beider Organisationen konnten feststellen, dass bei der Übung gut koordiniert zusammengearbeitet wurde.

Die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf bedankt sich sowohl bei den Mitgliedern des Roten Kreuzes (1 Notarzt, 7 Sanitäter und 4 Beobachter) als auch bei den 12 geschminkten Lagestatisten (10 davon aus der eigenen Feuerwehrjugend). 

 

Gruppe 3 - Zillenglied

Am 06.08.2016 veranstaltete die Gruppe 3 als Sommerevent eine Wasserdienstausbildung mit dem Schwerpunkt Knoten und Zillen. Das Ziel war ein Zillenglied mit TS-Antrieb zu bauen.

Ein Zillenglied besteht aus zwei Zillen die durch eine Unterkonstruktion aus Staffeln miteinander verbunden werden. Im Anschluss erfolgt die Beplankung mittels Pfosten, in diesem Zustand kann das Zillenglied als Arbeitsponton verwendet werden. Um das Zillenglied mit einem eigenen Motor auszurüsten, wurde die Tragkraftspritze mittig montiert und zwei B-Strahlrohre als "Jetantrieb" verwendet. Nach einigen Runden im ruhigen Wasser beim Bootssteg wurde das Zillenglied demontiert und die verwendeten Geräte verstaut.

 Der Sonderausbildungstermin der Gruppe 3 wurde im Anschluss in der Feuerwehr in gemütlicher Runde mit einer Grillerei ausgeklungen.

 

Umfangreiches Szenario bei der 7. Gesamtübung 2016

Am Sonntag dem 24.07.2016 hielt die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf die monatliche Gesamtübung im Ortsgebiet ab. Der Übungsleiter, ließ die angetretenen 44 Mitglieder im Unklaren darüber welches Schadensszenario sie erwartet.

Die Übung wurde mit einem Funkspruch eröffnet, der auf einen Verkehrsunfall in einer Seitengasse im Ortsgebiet hinwies bei dem auch eine Rauchentwicklung wahrgenommen wurde. Unmittelbar setzen sich das Vorausfahrzeug, Tank1, Tank3, KLF, Versorgung und Rüstfahrzeug in Bewegung. Nach dem Eintreffen zeigten sich dem Einsatzleiter gleich mehrere Schadensbilder: Bei einem Verkehrsunfall mit einem Hubstapler wurden zwei Personen verletzt in einem PKW eingeklemmt, in einer nahegelegenen Garage ist ein Brand ausgebrochen und es wurden eine Person vermisst, vor dieser Garage ist eine weitere Person in einen Brunnenschacht gestürzt und konnte diesen selbstständig nicht mehr verlassen.

Die Einsatzstelle wurde in mehrere Abschnitte geteilt und ein jeweiliger Abschnittsleiter zugewiesen. Unter den Augen der eingeladenen Übungsbeobachter der befreundeten Feuerwehren aus Tulln und Bisamberg wurde in jedem Abschnitt zur Rettung der Übungsdarsteller vorgegangen. Ebenfalls anwesende Sanitäter trugen maßgeblich zum realitätsnahen Übungsablauf bei.Nach Aufbau von zwei Löschleitungen konnte ca. 15 Minuten nach dem Eintreffen "Brand aus" in der Garage gegeben werden, die Personenrettung wurde einige Minuten davor durch einen Atemschutztrupp durchgeführt. Für die Rettung der verletzten Person aus dem Brunnenschacht wurde mit dem Aufbau eines Leitern-A und der Verwendung des Roll-Gliss, zunächst ein Sanitäter zur Erstversorgung zur verletzten Person hinabgelassen und diese anschließend mit dem Dreieck-Sitztuch gerettet. Die schonende und achsengerechte Rettung der im PKW eingeklemmten Personen gestaltete sich herausfordernd, da der Gabelstapler mit beiden Zinken fahrerseitig im Auto steckte, die verletzen Insassen fixiert waren und das Entfernen des Staplers nicht möglich war. Mit dem hydraulischen Rettungssatz wurde der Zugang über die Heckklappe ermöglicht und so auch beide Personen mit dem Spineboard aus dem Fahrzeug geborgen.

Rund 45 Minuten nach dem Eintreffen wurde das Übungsziel erreicht und die Einsatzübung als beendet erklärt. Im Anschluss an die Versorgung der Gerätschaft und eine Übungsnachbesprechung vor Ort rückten die Teilnehmer ins Zeughaus ein und stellten die Einsatzbereitschaft aller Fahrzeuge wieder her. 

In einer anschließenden Nachbesprechung der Übungsbeobachter, des Einsatzleiters sowie der Gruppenkommandanten tauschten diese ihre Beobachtungen und Rückschlüsse für das einsatztaktische Vorgehen im Ernstfall aus.

Gruppe 3 - Atemschutz

Am 03.07.2016 übte die Gruppe 3 das richtige Verhalten bei Atemschutzeinsätzen im Innenangriff.

Zunächst wurden zwei Stationen schulungsmäßig beübt:

  1. Station: Vorgehen mit Löschleitung
  2. Station: ATS 5 Punkt Geschirr und Sammelplatz

Hier wurden zunächst die Ausrüstungsgegenstände bei unterschiedlichen Einsatzszenarien wiederholt sowie die unterschiedlichen Möglichkeiten der Anwendung. Besonders Wert wurde auf die Tätigkeiten des Truppführers und dessen Verantwortungsbereich gelegt. Im Anschluss wurden das richtige Vorgehen mit dem Strahlrohr sowie das Durchsuchen von Räumen geübt.

Der Atemschutzsammelplatz gehört bei Großschadensereignissen mit mehreren Atemschutzträgern zu einem der wichtigsten organisatorischen Punkten. Der richtige Umgang und die notwendigen Tätigkeiten wurden wiederholt. Die vor kurzen angeschafften ATS 5 Punktgeschirre (für Arbeiten in Höhen und Tiefen, Absturzsicherung) werden regelmäßig beübt um diese im Einsatzfall sicher und rasch anwenden zu können.

Als Abschluss wurde eine Einsatzübung abgehalten. Dabei galt es eine Löschleitung in den 2.Stock vorzunehmen und eine vermisste Person zu retten. Das Übungsszenario konnte erfolgreich bewerkstelligt werden.

Einsatzleiterschulung

Brand in einem Industrieobjekt, hieß die Aufgabenstellung, welche die Einsatzleiter bei der letzten Einsatzleiterschulung abarbeiten mussten.

Die Abarbeitung des Schadenszenarios erfolgte mittels Planspiel. Dieses bietet die Möglichkeit verschiedene taktische Varianten auszuarbeiten, um für einen eventuellen Ernstfall gerüstet zu sein.

 

 

 

ATS-Übung Volksschule

Nach dem langen Einsatz in den Nachtstunden fand am Sonntagvormittag, den 19.06.2016 in der Volksschule Langenzersdorf eine Atemschutzübung statt. Die Übungsannahme war ein Brand im Erdgeschoss der Volksschule. Durch die starke Rauchentwicklung wurden einige Kinder oberhalb der Aula im Klassenraum eingeschlossen. Diese konnten aufgrund der starken Rauchentwicklung im Stiegenhaus den Unterrrichtsraum nicht mehr verlassen. Im zweiten Obergeschoss wurden ebenfalls zwei Kinder sowie eine Betreuerin vermisst. 

Der Atemschutztrupp des ersteintreffenden Fahrzeuges rüstete sich bereits bei der Anfahrt aus und konnte so innerhalb kürzester Zeit zu den Kindern im 1.OG vordringen. Diese konnten mithilfe von Fluchtfiltermasken über das Stiegenhaus ins Freie gerettet werden. Nach der Rettung der Personen im 1.OG wurden durch diesen Trupp die Personen im 2.OG gesucht und gerettet. Währenddessen startete der 2. Atemschutztrupp mit der Brandbekämpfung im Erdgeschoss und konnte innerhalb kürzester Zeit "Brand aus" geben. Anschließend unterstützte der zweite Trupp die Personenrettung aus dem 2.OG. Nach der Entrauchung des Gebäudes konnte ein positives Resümee aus dieser Übung gezogen werden. Die laufende Ausbildung unter realitätsnahen Bedingungen sind Grundvoraussetzung, um für den Einsatz gerüstet zu sein. 

 

Gesamtübung Wasserdienst

Am Morgen des 12.06.2016 fand die monatliche Gesamtübung der Feuerwehr Langenzersdorf, Thema Wasserdienst, statt. Im Zuge der Gesamtübung wurden mehrere Übungsszenarien gleichzeitig abgearbeitet, welche nicht nur die Mannschaft sondern auch die jeweiligen Abschnittsübungsleiter einsatztaktisch forderten.

Szenario 1: Brandbekämpfung nach einem Bootsunfall. Die Brandbekämpfung erfolgte dabei mittels A-Boot 1. Auf diesem wurde eine Tragkraftspritze in Stellung gebracht, wodurch eine Brandbekämpfung direkt vom Arbeitsboot möglich ist und das Löschwasser gezielt aufgebracht werden konnte.

Szenario 2: Binden von „ausgelaufenen“ Betriebsmitteln nach einem Bootsunfall. In diesem Bereich musste aufgrund der Umweltgefahr der Einlauf in den Marchfeldkanal durch Ölsperren geschützt werden.

Szenario 3: Personensuche nach einem Unfall mit einer Zille. Die besondere Herausforderung an diesem Übungsszenario war, mit dem A-Boot 2 ins flache Wasser zu fahren und durch „sondieren“ sich langsam fortzubewegen. Die Rettung der Übungspuppe erfolge schonend. Anschließend wurde die Zille umgedreht und am Ufer versorgt.

Szenario 4: Menschenrettung nach Badeunfall auf der Neuen Donau. In diesem Übungsabschnitt musste das Schnellangriffsboot des Rüstfahrzeuges herangezogen werden. Die Puppe konnte durch unsere ausgebildete Mannschaft gerettet, und sicher an Land gebracht werden.

Das Übungsziel war nach rund 1,5 Std. erreicht. Nach einer kurzen Nachbesprechung wurden sämtliche Mitteln und Gerätschaften versorgt, um die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen.

 

Räumungsübung Kindergärten und Einsatzübung

Am Freitag den 03.06.2016 hatten die Freiwilligen Helfer aus Langenzersdorf einen übungsinentensiven "Feuerwehrtag". Neben zwei Räumungsübungen in den Kindergärten Alleestraße und An der Bahn wurde auch eine Einsatzübung im Industriegebiet bei der Firma Dimmi abgehalten.

Räumungsarbeiten Kindergärten:

Am 03.05.2016 besuchte die Feuerwehr Langenzersdorf die Kindergärten Alleestraße und An der Bahn im Zuge einer Räumungsübung. Die Kinder konnten das Löschen eines mittels Nebelmaschine simulierten Brandes miterleben, die geretteten Hüpfpferde wurden sofort den Kindern zur weiteren Behandlung übergeben. Auch der Stoffhund, ebenfalls von den Florianis vom Baum mittels Leiter gerettet, bekam die entsprechende Pflege von den Kids.

Danach wurde den Kindern die Ausrüstung der Feuerwehrleute näher gebracht und jeder konnte sich davon überzeugen, wie schwer ein Atemschutzgerät ist. Eines der Höhepunkte war natürlich, sich selbst einmal mit dem Feuerwehrschlauch zu beweisen.

Gegen 11 Uhr waren die Übungen beendet und die Einsatzbereitschaft wurde wieder hergestellt.

Einsatzübung Dimmi:

Übungsannahme war ein Brand im Bürotrakt mit einer vermissten Person, sowie einen Gefahrgutunfall im Bereich der Werkstatt mit ebenfalls einer vermissten Person. Das Übungsszenario wurde vom Übungsleiter in zwei Abschnitte aufgeteilt. Der Abschnitt Zimmerbrand konnte schon nach kurzer Zeit die vermisste Person finden und anschließend die Brandbekämpfung durchführen. Im Abschnitt Schadstoff wurde die Person bereits nach kurzer Zeit unter Atemschutz aus dem Gefahrenbereich gerettet. Währenddessen wurden Absperrbereiche eingerichtet und Platz für die "Notdeko" aufgebaut. Nach der Personenrettung wurde die Leckage mithilfe der Schutzstufe 2 abgedichtet. Zusammenfassend wurden alle gestellten Aufgaben sehr gut gelöst.
 

Die Feuerwehr Langenzersdorf bedankt sich recht herzlich bei allen Mitgliedern für die zahlreiche Teilnahme.

 

Gruppe 3 - Abschlussübung Technikblock

Als Abschluss des Technik-Ausbildungsblocks galt es für die Gruppe 3 eine Einsatzübung abzuwickeln. In dieser Einsatzübung wurden alle Themen behandelt die in den vorangegangenen Gruppenübungen behandelt wurden.

Meldung: "Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen"

Wie bei einem richtigen Einsatz wurde gemäß Ausrückeordnung die vermeintliche Einsatzadresse angefahren. Am Einsatzort galt es zunächst die Lage zu erkunden und die nachkommenden Kräfte auf die unterschiedlichen Einsatzbereiche aufzuteilen.

Vom Einsatzleiter wurde folgende Lage festgesellt und vorab in zwei Bereiche untergliedert:

1. Szenario: Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen in einem seitlich liegenden PKW

2. Szenario: Person unter Pritschenwaagen

 

1.Szenario:

Der PKW wurde zunächst provisorisch und im Anschluss mit dem Stabfast gesichert. Im Anschluss stieg ein Feuerwehrmitglied (Innerer Retter) zu der verunfallten Person ins Fahrzeug, um diese zu beruhigen und vor vermeintlichen Glassplittern zu schützen.

Für die Rettung der Person wurde das Dach seitlich weggeklappt und im Anschluss mit dem Spinboard gerettet.

2. Szenario

Der Pritschenwaagen wurde zunächst gesichert, danach wurde dieser mit Hebekissen soweit angehoben sodass die darunter liegende Person befreit werden konnte.

 

Die Einsatzübung hat gezeigt, dass die Mitglieder der Gruppe 3 die umfassenden Tätigkeiten bei PKW-Unfällen beherrschen. Dieser hohe Ausbildungsstand kann nur durch regelmäßiges Üben beibehalten werden. Ganz nach dem Motto:

 

"Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit!"

Räumungsübung der Volksschule

Am Freitag den 13.05.16 war es wiedermal soweit, die jährliche Räumungsübung der Volksschule Langenzersdorf stand auf dem Programm.

Auf Ersuchen der Direktorin, nahm an dieser Übung auch die Feuerwehr Langenzersdorf teil. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler auch das Arbeiten der Feuerwehr ein wenig genauer unter die Lupe nehmen. Annahme für die Räumungsübung war ein Brand im neuen Gebäudeabschnitt. Außerdem waren zusätzlich drei Schüler vermisst.

Die Räumung der Volksschule war nach wenigen Minuten erledigt und die Personensuche sowie die Brandbekämpfung konnte durch die Feuerwehr Langnezersdorf rasch abgeschlossen werden.

 

 

 


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