Technik Tag 2015

Am 25.04.2015 konnten mehr als 30 Mitglieder der Feuerwehr Langenzersdorf gemeinsam mit dem Roten Kreuz Korneuburg (12 Personen) die Menschenrettung aus KFZ üben. Dazu wurden insgesamt sechs verschiedene Einsatzszenarien aufgebaut und diese in Kleingruppen (10 Personen Feuerwehr und 3 Personen Rettung) abgearbeitet. Jede Station wurde von einem Stationsleiter seitens der Feuerwehr und der Rettung überwacht bzw. angeleitet.

Die sechs Stationen umfassten:

-Achsengerechte Rettung

-Große Seitenöffnung

-KFZ in Seitenlage

-Besonderheiten LKW-Unfall

-Dachöffnung

-PKW auf Barriere

Bevor die sechs Stationen abgearbeitet werden konnten, wurde in einer kurzen Lehreinheit in der Feuerwehr Langenzersdorf den Teilnehmern theoretisch der Ablauf bzw. erst Inhalte vermittelt. Um 1600 Uhr konnte nach dem Herstellen der Einsatzbereitschaft ein mehr als positives Resümee gezogen werden.

Das Aufzeigen der großen Anzahl an Möglichkeiten, wie eingeklemmte Personen aus einem KFZ gerettet werden können, konnte durch die Teilnehmer sehr gut aufgenommen werden. Des Weiteren hat sich bei dieser Übung gezeigt, wie wichtig gemeinsame Übungen mit anderen Einsatzorganisationen sind. Dabei ist neben dem Kennenlernen der Personen vor allem das Aufzeigen der Möglichkeiten, die die einzelnen Organisationen bewältigen können, wichtige Elemente um die bestmögliche Rettung zu gewährleisten. Die Feuerwehr Langenzersdorf bedankt sich bei den Mitgliedern, die an einem Samstag, zusätzlich zu dem vorherrschenden Übungsbetrieb diese Ausbildung absolviert haben. Ein großes Dankeschön auch an die Rettung sowie an die Übungsdarsteller (verletzte Personen) für die gute Zusammenarbeit.

 

 

Gruppe 4 - Ausbildung Arbeiten in Höhen und Tiefen

Am 26.04.2015 stand die Ausrüstung für den Einsatz in Höhen und Tiefen am Ausbildungsplan.

Die Übung wurde im Stationsbetrieb abgehalten:

1. Station - Feuerwehrgurt & Abseilen im Schlauchturm

Bei dieser Station wurde das richtige Anlegen des Feuerwehrgutes sowie die Handhabung des Abseilachters erklärt. Im Anschluss konnten die Übungsteilnehmer das Erlernte beim Abseilen im ca. 12 Meter hohen Schlauchturm praktisch anwenden.

2. Station - 5-Punkt-Sicherheitsgeschirr, Notrettungsset

Die zweite Station befasste sich mit dem richtigen Umgang mit dem Notrettungsset für Personenrettungen als auch mit dem Anlegen des 5-Punkt-Sicherheitsgeschirrs. 

An der Übung nahmen in der Zeit von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr 14 Mitglieder teil.

Gruppe 5 - Ausbildung Arbeiten in Höhen und Tiefen

Am 21.04.2015 beübte die Gruppe 5 das richtige Verhalten bei Arbeiten in der Höhe sowie die Rettung aus Schächten.

Die Übung wurde im Stationsbetrieb abgehalten:

1. Station - Abseilen im Schlauchturm

Bei dieser Station wurde das richtige Anlegen des Feuerwehrgutes sowie die Handhabung des Abseilachters erklärt. Im Anschluss konnten die Übungsteilnehmer das Erlernte beim Abseilen im ca. 12 Meter hohen Schlauchturm praktisch anwenden.

2. Station - Versorgungsfahrzeug mit Kran und Arbeitskorb

Der Arbeitskorb des Versorgungsfahrzeuges ist ein nützliches Hilfsmittel der bei Sturmeinsätzen aber auch bei der Rettung aus Höhen seine Anwendung findet. Die richtige Montage am Kran und das Verhalten im Arbeitskorb wurde bei der 2. Station beübt.

3. Station - Schachtrettung

Die dritte Station befasste sich mit der Menschenrettung aus Tiefen. Es galt eine verletzte Person aus einem Schacht mittels Leitern - A zu retten.

 

An der Übung nahmen in der Zeit von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr 17 Mitglieder teil.

Ausbildung Gruppe 2: Brandeinsatz Schnellangriff, Motorsäge und Hebekissen

Am 07.04.2015 um 19:30 fand die monatliche Ausbildung der Gruppe 2 statt. Mit einer erfreulich hohen Anzahl von 16 Teilnehmern wurde im Stationsbetrieb eine Reihe unterschiedlicher Anwendungen von Einsatzgerät durchgenommen. 

Die Polylöschanlage aus dem Vorausfahrzeug, dient für den schnellen Löschangriff bspw. bei Fahrzeugbränden. Sie kann von zwei Feuerwehrmännern aus dem Einsatzfahrzeug gehoben werden und ist mit wenigen Handgriffen für den Einsatz mit Löschschaum bereit. Neben der Inbetriebnahme und der richtigen Anwendung der Polylöschanlage wurde auch das richtige Wiederbefüllen besprochen. 

In der nächsten Station wurde die richtige Handhabung der unterschiedlichen Motorsägen sowie der Rettungssäge, sowie das richtige Anlegen der Schnittschutzhose durchgenommen. Besonders auf die richtige Haltung der Motorsäge beim Überkopfschneiden wurde hingewiesen. 

Die Verwendung der Hebekissen, Erklärung aller notwendigen Bestandteile, sowie die möglichen Anwendungsfälle beschäftigte die Übungsteilnehmer bei der dritten Station.

Während dem Durchlauf, aller Stationen waren die Atemschutzträger aufgefordert in der Praxis alle Handgriffe beim Anlegen der Atemschutzausrüstung im Tank1 durchzugehen. Hier ist es besonders wichtig, diese möglichst "blind" zu beherrschen, da das rasche Anlegen im Einsatzfall schon bei der Anfahrt zum Einsatzort erfolgt. 

Nach der Versorgung der eingesetzten Gegenstände war die Übung der Gruppe 2 um ca 21:30 beendet.

C-Fahrer Ausbildung in der Seeschlacht

Da die Kraftfahrer einer Feuerwehr jederzeit ihr Gerät bestens bedienen können müssen, fand heute den 30.3.2015 wieder eine C-Fahrerschulung statt.

Besonderes Augenmerk wurde bei diesem Termin auf das richtige und sichere Arbeiten mit den Einbaupumpen unserer 3 Tankwägen gelegt. 17 Fahrberechtigte übten dies bis 20:45 Uhr ausgiebig im Erholungsgebiet Seeschlacht.

Gruppe 2 - Übung Brandeinsatz im Industriegebiet

Am 17.03.2015 um 19:30 Uhr fand eine Brandeinsatzübung der Gruppe 2 der Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf statt. Geübt wurde in einer verlassenen Lagerhalle im Industriegebiet Langenzersdorf Süd. Übungsannahme war ein vermutlicher Brand in dieser Lagerhalle und eine vorerst unbestimmte Anzahl vermisster Personen im Gebäude. Der Einsatzleiter befahl einen Atemschutztrupp ausgerüstet mit Wärmebildkamera, Bergetuch, Halligan-Tool unter vorbringen einer Löschleitung zur Personenrettung in das Gebäude vorzudringen. Während sich ein zweiter Atemschutztrupp ausrüstete wurde von weitern Freiwilligen eine zusätzlich Löschleitung an der Ostseite des Gebäudes aufgebaut. Rasch konnte die erste vermisste Person aus dem stark verrauchten Gebäude gebracht werden und auch die Rettung der übrigen beiden Vermissten ging sehr zügig von statten. In der Zwischenzeit bekämpfte der zweite Atemschutztrupp den Brand an der Ostseite des Gebäudes mittels einem Hohlstrahlrohr. Das Übungsziel - die  Menschenrettung und die erfolgreiche Brandbekämpfung - war somit in wenigen Minuten nach dem Eintreffen am Übungsort erreicht. Nach einer kurzen Nachbesprechung vor Ort rückten die Freiwilligen Helfer wieder ins Zeughaus ein, wo nach dem Versorgen der eingesetzten Materialien (Atemschutzgeräte, Schläuche und Armaturen) die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war. 21 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr nahmen an dieser ca 1,5h dauernden Übung teil. 

 

B-Fahrer Ausbildung KRFS-T und KLF

Am 02.03.2015 wurde die regelmäßig stattfindende Aus- und Weiterbildung der B-Fahrer vorgenommen. 17 Feuerwehrmitglieder mit der Fahrberechtigung für die "kleineren" Feuerwehrfahrzeuge nahmen an diesem, rund 1,5 stündigen Termin am Montagabend teil. Die konsequente Schulung der B-Fahrer ist für das reibungslose Funktionieren bei Einsätzen erforderlich, der Fahrer oder Maschinist eines Fahrzeuges muss "seine" Geräte im Ernstfall rasch griffbereit haben, richtig bedienen können und über eventuelle Besonderheiten in der Handhabung informiert sein. Gegenstand der Ausbildung am 02.03.2015 waren die Ausrüstung des Vorausfahrzeugs (KRFS-T) sowie des Kleinlöschfahrzeugs (KLF), hier im Speziellen die Tragkraftspritze (TS). Der richtige Aufbau der Saugleitung für das Ansaugen aus stehenden oder fließenden Gewässern, die Inbetriebnahme der TS, die Regelung des Ausgangdrucks und die fachgerechte Außerbetriebnahme waren die Themen der Station zum KLF. 

Das Vorausfahrzeug (KRFS-T) ist das erste ausrückende Fahrzeug bei technischen Einsätzen, zB Verkehrsunfällen. Die Ausrüstung dient daher hauptsächlich zur Absicherung von Einsatzstellen, der Menschenrettung aus KFZ, bzw. dem Erstangriff bei Fahrzeugbränden. Die Handhabung des Einbaugenerators zum Betrieb des hydraulischen Rettungssatzes (Schere, Spreizer, Stempel) sowie des Leuchtballons und des Lichtmast wurden ebenso durchgenommen, wie die Lage und Funktion aller übrigen Ausrüstungsgegenstände. 

Nach Rückkehr in das Feuerwehrhaus und einer kurzen Übungsnachbesprechung war die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge um ca 20:00 wieder hergestellt. 

Ausbildung Gruppe 5 - Menschenrettung aus KFZ Grundlagen

Am 01.03.2015 befasste sich die Ausbildungsgruppe 5 mit dem Thema Menschenrettung aus dem KFZ. Aufbauend auf der letzten Ausbildung (siehe) wurden die nächsten Schritte für die Menschenrettung aus Fahrzeugen vorgestellt. Dabei wurden die Geräte auf die dafür vorgesehene Arbeitsplane gelegt und anschließend gemeinsam die richtige Anwendung erarbeitet und praktisch an zwei Übungsfahrzeugen erläutert. Abschließend konnten die Übungsteilnehmer den Umgang mit den vorgestellten Geräten üben. Das Übungsziel der 15 Teilnehmer war um 1115 Uhr mit dem Herstellen der Einsatzbereitschaft erreicht.

Atemschutzausbildung - Stufe 3

Am Samstag, dem 28.2.2015 fand die erste Atemschutzausbildung Stufe 3 - Ausbildung auf Geräten und Techniken in der eigenen Feuerwehr - statt. 13 Atemschutzträger nahmen daran teil und erfüllen somit die neuen Richtlinien des NÖ Landesfeuerwehrverbandes. Im Vier-Stationenbetrieb wurden folgende Themen behandelt: Atemschutzgeräte und Unterschiede der Geräte, Wärmebildkamera, Schlauchtragekörbe, Funkgeräte im ATS- Einsatz, Strahlrohrführung, Suchtechniken, Schutzanzug Stufe 2, Atemschutzsammelplatz.

Winterschulung - Fahrzeugkunde

Am Dienstag 24.02.2015 um 19:30 Uhr wurde mit 24 Feuerwehrmitgliedern im Zuge der Winterschulung der große Themenbereich Fahrzeugkunde durchgenommen. Die Ausbildung wurde im Stationsbetrieb mit drei Gruppen abgehalten. Die erste Gruppe beschäftigte sich mit der Ausrüstung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs (HLF), im speziellen die Nutzung des Rauchvorhanges und des elektrischen Druckbelüfters. Die zweite Gruppe beübte die richtige Verwendung des Multigas-Messgeräts und der Radklammern zum Bergen von Unfallfahrzeugen. In der dritten Gruppe wurde die notwendige Aurüstung für Menschenrettung nach Verkehrsunfällen besprochen. 

Es ist besonders wichtig den Freiwilligen den Lagerort und die richtige Anwendung der Ausrüstung regelmäßig in Erinnerung zu rufen, nur so kann sichergestellt werden, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. 

Die Übung wurde mit dem Herstellen der Einsatzbereitschaft nach ca. 90 Minuten beendet. 

 


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